greenpeace-ice-ride

Radeln für die Arktis – Internationale Fahrraddemo für den Schutz der Arktis

In über 125 Städten in 27 Ländern treten an diesem Samstag Zehntausende für den Schutz der Arktis in die Pedale.
An dem globalen Protest „Ice Ride“ nehmen auch ehrenamtliche Greenpeace-Aktivisten in Deutschland teil.
In 31  Städten, darunter Hannover, Hamburg, Berlin, Leipzig und Nürnberg, organisieren die Umweltschützer
Fahrraddemos. Die Teilnehmer dekorieren ihre Räder mit Motiven der arktischen Tierwelt. Zudem gibt es in
einigen Städten Rahmenprogramme wie Live-Musik oder Poetryslam.

Mit dem „Ice Ride“ fordern die Umweltschützer, dass Gazprom die Ölförderung in der russischen Petschorasee
stoppt. „Die Arktis ist eine der letzten unberührten Regionen auf unserer Erde. Wir müssen verhindern, dass
dieser einmalige Lebensraum den Interessen der Industrie, allen voran der Ölindustrie, geopfert wird“, sagt
Maike Christiansen von Greenpeace. „Deshalb fordern wir weltweit Menschen auf, mit uns zusammen für ein
Schutzgebiet in der Hohen Arktis zu stimmen und entweder unsere Petition oder unsere Deklaration zu unterschreiben.“

Die „Arktis-Deklaration“ haben bisher weltweit rund 1100 Menschen unterschrieben. Darunter sind
viele Prominente  wie Desmond Tutu, Marina Silva oder Paul McCartney. Während prominente Unterstützer
die Arktis-Deklaration unterstützen, haben bereits sechs Millionen Menschen weltweit eine UN-Petition
für den Schutz der Arktis unterschrieben. Allein in Deutschland sind es 485.000 Menschen, die die
industrielle Ausbeutung der Hohen Arktis verhindern wollen.

UN-Generalsekretär begrüßt Greenpeace-Engagement für den Schutz der Arktis

Vor zwei Wochen hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon die Unterschriften in New York entgegengenommen.
Dabei sagte er,  dass er ein internationales Gipfeltreffen zur Arktis plane. Darüber hinaus äußerte der Generalsekretär
den Wunsch,an Bord eines der Greenpeace-Schiffe in die Arktis zu reisen. Der „Ice Ride“ ist Teil der internationalen
Greenpeace-Kampagne zum Schutz der Arktis. Seit Jahren fordert die  unabhängige Umweltschutzorganisation
ein Schutzgebiet rund um den Nordpol. Auf www.greenpeace.de/iceride können sich Mitmacher mit ihrem Namen
für den Schutz der Arktis einsetzen.

 

(Pressemeldung Text / Fotos Greenpeace)

Weiteres auf: http://www.greenpeace.de/iceride

Veröffentlicht in UMWELT.