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RICHARD GARRIOTTS TABULA RASA |
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in naher zukunft sieht es für die erde nicht gut aus: die bane, eine fiese alien-armee, haben unseren planeten überfallen und beuten ihn aus. nur ein paar tausend männern und frauen konnten mit hilfe von geheimnisvollen portalen in andere welten flüchten. sie verbündeten sich mit den dort lebenden völkern, die ebenfalls von den skrupellosen außerirdischen überrannt wurden. zusammen mit ihren neuen freunden startet der letzte rest der menschheit eine rebellion und ziehen in den krieg, um den bane in ihre gepanzerten hintern zu treten. das ist die geschichte hinter dem multiplayer-onlinespiel tabula rasa. ein typischer genre-vertreter wie world of warcraft ist der neuste streich von ultima online-erfinder richard garriott allerdings nicht. auf dem ersten blick könnte man es leicht mit einem shooter verwechseln, denn als frontsoldat der rebellen müsst ihr vor allem eins tun: die gegner unschädlich machen und ihre stützpunkte einnehmen. dafür steht euch neben zahlreichen waffen die macht von logos zur verfügung. das ist eine mystische symbol-sprache, die sich wie zaubersprüche auf die eigenen fähigkeiten auswirken. mit der entsprechenden logos-kraft sind selbstheilungen ebenso einfach, wie blitze aus den händen zu feuern oder ein verteidigungsschild aus dem nichts aufzubauen. ihr solltet schon früh beginnen, möglichst viele logos zu sammeln. als kleiner rekrut geht ihr nämlich mit euren schwerter und schießeisen anfangs recht stümperhaft um. erst, wenn ihr euch durch einige rettungs-, besorgungs- und eroberungsmissionen gekämpft habt, könnt ihr euch verbessern und spezialisieren. das macht durchaus sinn. schließlich weiß man ja nicht von anfang an, ob man lieber als gardist in rambo-manier rumballert oder als biologe die kameraden heilt. die leicht verspätet einsetzende charakter-wahl ist nicht die einzige und lange nicht beste feature, mit dem sich tabula rasa von anderen online-rollenspiele abhebt. besonders bemerkenswert ist die klon-funktion. vor wichtigen entscheidungen wie einer spezialisierung könnt ihr euren avatar speichern. stellt ihr im weiteren verlauf des spiels fest, dass euch der eingeschlagene weg nicht zusagt, macht ihr einfach mit dem klon weiter. bei euren streifzügen durch die verschiedenen welten werdet ihr sowohl schön animierte, als auch zuweilen grafisch eher öde landschaften entdecken. noch langweiliger gestaltet sich nur die leider zahlreichen aufgaben, die nicht mehr nur als stumpfes ballern verlangen. trotzdem wird die mischung aus shooter-action und multiplayer-feeling viele spieler ansprechen, denn die suche nach logos-relikten und bane-verstecken verführen dazu, immer wieder „nur noch schnell“ ein auftrag erfüllen zu wollen. und das macht ein gutes rollenspiel aus.
alle infos unter http://eu.rgtr.com/de/ |
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