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ROCK BAND (ROCK BAND 2) |
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„rock band“ ist echt schwer. so um die 15 kg würde ich schätzen. aber das paket hat ja auch wirklich viel zu bieten: in der herkömmlichen ausführung sind mikro, gitarre und drumset dabei. und da sind wir auch schon direkt beim thema, denn hier gilt es nicht nur, die klampfe anzuhauen, sondern als echte band-simulation auch zu trällern, die trommeln zu hauen und vielleicht sogar noch eine zweite gitarre als bass anzuschließen. dabei merkt man deutlich, dass das spiel von den machern von „guitar hero“ kommt. das spielprinzip ist identisch: die noten für die instrumente werden durch kleine quadrate symbolisiert, die durch das bild scrollen. immer, wenn ein farbiges kästchen an die sogenannte anspiellinie kommt, muss er an den knöpfen der gitarre gedrückt bzw. die farbe an den drums getrommelt werden. dazu kommt eine karaokeleiste, die dem sänger oder der sängerin ganz „singastar“-like den text und die zu singende tonhöhe und -länge anzeigt. jedes der maximal vier bandmitglieder kann alleine oder im koop-modus ihren teil zum nötigen abgehfaktor beitragen. im auswahlmenü am anfang gibt es demensprechend die wahl zwischen solo und off- oder online-multiplayer. die dazu benötigte hardware wird per usb an die konsole angeschlossen. wenn ihr mehr als 2 geräte anstecken wollt, aber nicht mehr als 2 usb-anschlüsse habt (soll ja vorkommen), könnt ihr den mitgelieferten usb-verteiler anschleißen, der 4 steckplätze aufweist. allerdings müsstet ihr dann auf eurer steckleiste noch einen freien platz haben, denn das hub ist aktiv, benötigt also strom. die instrumente sind natürlich plasik, liegen gut in der hand und reagieren auch ordentlich. manchmal lässt das set jedoch die notige stabilität vermissen, die toms schnellen nach schlägen mit den sticks gerne mal nach oben und werden nur von der halterung daran gehindert, aus der fassung zu springen. bei der neuen peripherie, die im zuge der veröffentlichung von „rock band 2“ in die länden kommt, ist dieses manko sicher behoben worden. auf jeden fall soll das schlagen auf die drums jetzt durch eine auflage leiser sein. das hauen auf die alten trommeln war aber auch tatsächlich mit einigem abstand zum wohnzimmer/proberaum noch vernehmbar. dafür hat man durch bessere druckpunkte an der gitarre eher ein gefühl, ein echtes instrument in händen zu halten. um schräge töne zu vermeiden, solltet ihr erst das tutorial durchmachen. es führt euch in die feinheiten des spiels ein. wenn ihr denkt, dass ihr es drauf habt, könnt ihr auf tournee gehen. auf den brettern, die die welt bedeuten, könnt ihr euch dann als echter rocker beweisen. wie gut ihr sein müsst, damit die menge euch feiert, kommt darauf an, auf welchen der vier wählbaren schwierigkeitsgrade ihr spielt. während ihr auf leicht einfache tonfolgen serviert bekommt, hämmern im experten-level drumrolls, riffs und schwierige gesangspassagen auf euch ein. spätestens da ist volle konzentration gefragt. nur dann spielt meistens wiederum jeder für sich und das echte bandgefühl geht leider etwas flöten. am anfang hält sich die songauswahl in grenzen. gerade mal 22 songs sind spielbar. mit der zeit werden aber immer mehr lieder freigeschaltet, sodass ihr doch schnell auf einen beachtlichen fundus zurückgreifen könnt. reicht der nicht aus, könnt ihr immernoch online gehen und gut 120 stücke über die konsole herunterladen. doch die liste an tracks sollte eigentlich lange für spielvergnügen sorgen. hier ein kleiner auszug: die toten hosen “hier kommt alex”
während „rock band“ alleine als ersatz für „singstar“ oder „guitar hero“ herhalten kann, entfaltet es seine wahre stärke, wie das bei musikspielen so ist, im multiplayer bzw. auf partys. es heißt ja auch „rock band“ und nicht „solo rocker“. sich gegenseitig hochzupeitschen, weil man mehr punkte als der andere haben will, über verunglückte abschnitte zu lachen, sich gegenseitig im scherz beleidigungen an den kopf zu knallen und sich abzuklatschen, wenn ein super-gig hingelegt wurde – das zeichnet das spiel aus. lediglich der hohe preis für die instrumente trüben den spielspass ein. um herauszufinden, ob sich das spiel für euch lohnt, braucht ihr euch nur die mittlerweile sehr lange liste der im spiel vorhandenen songs auf www.rockband.com zu gemüte zu führen. wenn ihr mit dieser art von musik etwas anfangen könnt und dazu noch drei musikbegeisterte freunde auftreiben könnt, dann dürfte sich die anschaffung des rock band-pakets für euch vollends lohnen!
in diesen sinne: headbanger-kulft an und schnell auf www.rockband.com
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