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RACE DRIVER GRID |
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von einem spiel, das auszog, „grand tourismo“ das fürchten zu lernen: dabei schlägt der neuste codemaster-racer völlig aus der reihe und erinnert an einen opulenten und mit spielspaß vollgepackten funracer mit taktikelementen. wie heißt es so schön: schuster, bleib bei deinen leisten. ein spruch, der auch für die jungs von codemasters gilt. nach ihrem, sagen wir, etwas unglücklichen ausflug in den shooter-bereich, geht es für sie wieder in ein genre – neben dem action-adventure-bereich -, in dem sie wirklich glänzen: zu den racern. die colin mcrae-titel sind für ralley-fans ein muss, indy-car-rennen wurden früher immer fantastisch in szene gesetzt, die dtm race driver-serie überzeugt durch realitätsnahe grafiken und physiken. mit „race driver grid“ bekommt die letzt genannte reihe einen zuwachs, der sich gewaschen hat. eigentlich hat grid so gar nichts mit den dtm-titeln gemein. die dtm-spiele waren eindeutig simulationslastig. ein fahrfehler, und der crash war fast unvermeindlich. eine einstellung falsch, und der ps-starke bolide ließ sich nicht zum sieg steuern. jetzt ist (fast) alles irgendwie anders: in erfundenen rennserien müsst ihr euch gegen recht intelligente fahrer (die einen gehen auf die autos der mitfahrer, die anderen nur auf speed und sie machen auch selbst fehler, wenn dazu gezwungen) erwehren, die wissen, wie sie ihre heißen karren durch schön gestaltete kurven lenken. dabei wird die zielflagge nicht mehr derjenige zuerst sehen, der am besten getuned, die gänge am besten ausgefahren und die rundparcours der deutschen tourenwagenmeisterschaft am besten auswendig gelernt hat – jetzt bringen euch aggressive fahrtechniken, ein gutes teammangement und timing einen der ersten plätze. das runderneuerte spiel hat eigentlich nur noch die rennen an sich mit den vorgängern gemein. rein steuerungs- und gameplaytechnisch und erinnert es mehr an „colin mcrae dirt“. kunststück, denn als engine fungiert eine überarbeitete version der beim rally-racer verwendeten engine. sie ermöglich darstellung zahlreicher details ohne performanceeinbußen, ruckelfreies zocken gegen bis zu 15 anderen lenkern und atmosphärische nachtfahren. ihr es es deswegen auch zu verdanken, dass wir in einem besonderen modus die 24 stunden von le mans komprimiert in 10 minuten mit tag- und nacht-, sowie witterungswechseln erleben dürfen. ein echtes highlight. doch bevor man sich das antut, sollte man im karriermodus („grid-welt“) erst einmal seinen mann / seine frau stehen. in dem geht es so schnell zur sache, dass der spieler gar nicht richtig weiß, wie ihm geschieht. ihr findet euch von jetzt auf gleich in einer dodge viper wieder, die an der startlinie eines rennens steht. dann kommt das grüne licht und es geht los! schafft ihr es, das rennen zu beenden (gleich auf welchem rang), bekommt ihr die fahrlizenz und die eigentliche solo-kampagne geht los. hier gilt es zunächst, sich ein hohes ansehen zu verschaffen. damit kann man seinem team bessere deals und damit mehr geld verschaffen. mehr geld bedeutet bessere autos und fahrer für das team zu holen, die dann ihrerseits wieder für ein höheres ansehen sorgen und so weiter. ansehen und kohle gibt’s, wenn bestimmte vorgaben wie gute platzierungen erfüllt werden. zusätzliche boni werden durch spezielle aufgaben wie etwa dem fahren einer runde unter einer minute oder dem erreichen des ziels vor einem zuvor benannten konkurrenten verdient. zudem lassen höhere schwierigkeitgrade und das nicht-verwenden der flashback-funktion die preise nach oben schnellen - was uns direkt zum wohl bemerkenswertesten feature von „grid“ bringt. mit den flashbacks könnt ihr die zeit zurückdrehen. wenn ihr also einen fahrfehler begangen habt, der euch voraussichtlich viele positionen kosten wird oder der seitenbegrenzung einen besuch abstattet, dürft ihr einige sekunden in die vergangenheit reisen und das fatale missgeschick ungeschehen machen, wohl wissend der gefahren, die hinter der nächsten kurve lauern. vor allem diese möglichkeit stößt freunde der simulation übel auf. aber erstens wird keiner gezwungen, flashbacks zu verwenden, zweitens sanktioniert das spiel ihren einsatz, drittens ist es auf dem höchsten schwierigkeitsgrad, dem pro-level, eh nicht vorhanden und viertens ist es einfach eine coole idee. ganz zu schweigen davon, das gelegenheitsracer damit leichter ins game finden und mehr spass daran haben. selbst, wenn ihr so gut sein solltet, und flashbacks nicht benötigt, solltet ihr trotzdem einfach mal so keinere unfälle bauen. sonst würde euch das mehr als gelunge schadens- und defomationsmodell der fahrzeuge rausgehen. von kleinen kratzer über gesprungene windschutzscheiben bis zur zerlegten front wird alles superschön dargestellt es. ragt gegenüber den anderen grafischen elementen, die zwar gelungen und detailreich sind, aber manchmal beim fahren etwas verwaschen wirkenden, heraus. zumindest dem schadensmodell dürfen die „grand tourismo“-freunde also nachtrauern. zurück zu den modi: nicht nur die karriere kann alleine in angriff genommen werden. in 15 drift-, demolition- und straßenrenn-wettbewerben kommt ein stück „need for speed“ in die serie. das kann man mögen oder nicht. spektakulär ist sie wettbewerbe jedenfalls immer. außerdem muss man nicht in real-life testen, wie der eigenen bmw bei ziehung der handbremse in die kurven geht. soll heißen: es wurden echte wagen (oder zumindest die lizenzen davon) ins spiel integriert. natürlich gibt es ein mulitplayer, in dem sich 12 zocker messen dürfen. bei den vielen spielmodi sporgt das zusätzlich noch einmal dafür, dass der langzeitmotivation die luft so schnell nicht ausgeht. die kleinen flecken auf der „grid“-weste: obwohl sehr arcarde-lastig, braucht es seine zeit, bis die 45 spielbaren boliden kontrolliert gefahren werden können. und man muss eigentlich alle beherrschen. fährt man eben noch mit einem dicken tourenwagen durch die gegend, der auch ein paar schläge verträgt, kommt im nächsten szenario ein f3-fahrzeug zum einsatz, mit dem eine kleine kollision schon zum ende aller titelträume führen kann. dazu kommen eigentlich recht wenige strecken, die aber vor, zurück und seitwärts gefahren werden. langweilig wird’s deswegen nicht. auch wenn hier und da wirklich realistische situation stattfinden, ist „race drive grid“ keine simulation. ob das gut oder schlecht ist, liegt daran, was ihr von einem racer erwartet. kein tuning, keine aufkleber. dafür bekommt man action, die gut aussieht, mit dem entsprechenden sound(track) richtig nach vorn geht und wieder erwarten eher . das game macht abhängig und ist unterhaltsam. immer noch ein rennen mehr, immer noch eine stufe höher probieren, um mehr cash zu machen. realismus hauptsächlich in der grafik und in den „normalen“ race-passagen , aber eigentlich vollgas-spaß mit wiederholungswert. noch mehr infos zum spiel gibt es bei www.racedrivergrid.com
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