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JACKASS - THE GAME DS |
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lange mussten sie warten, die nds-besitzenden fans der wohl abgedrehtesten tv-serie der westlichen welt. ursprünglich sollten die kranken und abgefahrenen stunts der crew um johnny knoxville mitte mai erscheinen. aber jetzt ist sie da, die kartusche mit dem totenkopf-emblem und der aufschrift „jackass–ds“. endlich dürft ihr euch zuhause oder unterwegs am derben humor und schon beim zusehen schmerzenden, von euch inszenierten aktionen erfreuen - oder auch nicht. das spiel ist eine ausrede für alle, die den schwachsinn, den die mtv-vollpfosten fabrizieren, mal selbst machen zu dürfen/können, ohne im krankenhaus oder im knast zu landen. die werden sich zwar keine blauen flecken holen, aber ihr virtuelles ich. mit dessen zusammenbau geht alles los. wie euer avatar aussieht, liegt dabei in euren händen. denn eure erste aufgabe ist das erschaffen eines charackters. ob es als langhaariger gnom in unterwäsche oder als glatzköpfiger dicker mit cape los geht müsst ihr wissen. zusätzliche outfits findet ihr im spiel selbst. am besten macht ihr euch ein abbild von euch selbst. so fühlt ihr vielleicht doch noch etwas mit. nachdem ihr eure figur fertig gestellt habt, werdet ihr in die erste von 5 frei begehbaren areas geworfen. Optional bekommt ihr im oberen monitor die umgebung als 3d ansicht geliefert, auf dem unteren teil steht ihr eine kleine landkarte, die markierung enthalten. Sie führen euch an wichtige plätze. ihr wollt nämlich, so die story des games, in die legendären jackass-mannschaft aufgenommen werden. dazu müsst ihr die jungs aber davon überzeugen, dass ihr es draufhabt. das macht ihr, indem ihr die von den alten stunt-hasen gestellten mutproben und die sonst noch auftauchenden missionen erfüllt – die ihr genau an den markierten punkten bekommt. die questgeber verlangen von euch beispielweise selbstmörderisch irgendwelche abhänge mit skateboards, seifenkisten, einrädern, golfwägen, tieren und was sonst noch auf der straße zu finden ist, runterzubrausen und auf dem weg nach unten möglichst viel kaputt zu hauen. je größer der schaden, desto mehr punkte und desto größer die chance auf eine madallienwertung. das gibt punkte und reputation, die euch ins team bringen. punkte könnt ihr auch ohne auftrag sammeln, in dem ihr einfach über diverse, in der spielweit verteilte schleudern, trampoline oder durch das auffahren auf hindernisse mit einem gefährt (schließlich seid ihr ja nicht angeschnallt). besonders viel abzustauben gibt es, wenn ihr im sprung tricks macht und verschiedene stunts kombiniert. also mit einem gefährt irgendwas abräumt, dann gegen ein auto kracht, in der gegend rumfliegt, auf einem anderen gefährt landet usw. das füllt das jack-o-meter. im besten fall brecht ihr euch bei der landung alle 206 knochen. dann gibt’s sonderboni. und so streift ihr in sandbox-manier durch die fünf ziemlich großen welten. immer auf der suche nach stunts, aufgaben und den besonderen items (raketenteile und dynamit), um in den nächsten level aufzusteigen. am ende wartet dann noch der ultimative test, in dem ihr ein letztes mal beweisen müsst, dass ihr den namen jackass zurecht tragen dürft. das wars dann auch. neben dem singleplayer könnt ihr im auswahlmenü auch noch auf minigames zugreifen. schneeball-driveby und dodgeball bringen leben in die bude und den stylus ins spiel. denn beim völkerball und den, per steinschleuder auf nichtsahnender menschen zu schießende schneebälle wird die richtung eurer geschosse immer mit dem dem touchpen eingestellt. schön für zwischendurch, zumal ihr direkt die spielchen anwählen könnt, die euch gefallen. das könnt ihr auch im multiplayer-modus, der bis zu 4 gamer in den genannten diziplinen gegeneinander antreten lässt. dummerweise muss jeder von ihnen ein modul haben, sonst klappt es nicht – und das ist nicht das einzige manko. während die grundideen der stunts für ein jackass-spiel noch so was wie sinn machen, ist deren umsetzung eher mau. der spass am gameplay nimmt vor allem die grottige kollisionsabfrage, die einen echt zur verzweiflung bringen kann. die tricks müssen zentimetergenau stimmt, sonst werden sie nicht akzeptiert. allein durch die hackelige steuerung ist das echt schwer. auf der anderen seite ist es nicht möglich, bis auf einen gefühlten meter an bauten heranzutreten. dafür könnt ihr wiederum in einem trick durch autos fahren. das muss nicht sein. wenngleich das aufleveln in den attributen geschicklichkeit, knochenbrüche, beweglichkeit und balance motiviert, immer besser werden zu wollen, um mehr tricks machen zu können, scheitert man bei deren umsetzung zu oft an der tücke des objekts. grafisch hat man auf dem handheld auch schon besseres gesehen. die gegenden sind sehr kantig und rumstehendes zeug zuweilen selbst für nds-verhältnisse zu pixelig. nichts gegen die größe der areale, aber mancher ruckler weißt darauf hin, dass weniger doch mehr sein kann. der sound des aufschlagenden körpers allein rechtfertigt die freigabe ab 16, denn die ist echt hart. auch sonst ist der sound eigentlich ok, aber beim soundtrack hätte man sich mehr einfallen lassen können. der ist zu monoton. über die klickorgie zu beginn von „jackass – the game“ kann man noch hinwegsehen. es ist das tutorial und manche werden die ca 30 seiten tatsächlich lesen. doch die gravierenden probleme im gameplay lassen kein echtes rüpelei-gefühl auskommen. zu oft wird etwas als schief gelaufen gewertet, was dem eigenen empfinden nach gut ging. eigentlich schade, denn es macht schon spass, seinen körper durch die luft zu schießen und sich durch gelungene aktionen immer weiter zu verbessern. und auch die art, wie das handy, in dem arzt-berichte über sämtliche knochenbrüche angesehen und mission noch einmal aufgerufen werden können, eingebracht wird, ist durchaus innovativ. über die unzulänglichkeiten täuschen die guten ansätze dennoch nicht weg - es sei denn, man will einfach nur mal mit knoxville und co. interagieren. so ist das spiel wirklich nur hartgesottenen jackass-fans zu empfehlen. das es das ganze auch in gut gibt, beweist der trailer, der szenen aus der ps2-version enthält. die seite (z.z lustigerweise down): http://www.jackassthegame.com/
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