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FLATOUT: ULTIMATE CARNAGE |
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das hat jetzt aber schon ganz schön lang gedauert, bis das 360-crash-festival den weg von der konsole zur pc geschafft hat. allerdings ist es ein folgerichtiger schritt, denn während „flatout: ultimate carnage“ auf den konsolen in der abteilung actionracer einige harte gegner fürchten muss, ist das regal der computerspiele in diesem bereich spärlich besäht. doch selbst wenn es belebter wäre, würde der dritte teil der serie sicher über den bisherigen releases dieser art rangieren – wenn der pc gut ausgestattet ist. wie es sich für einen renner gehört, bringen euch die ersten bewegten bilder und der durchgehend treibende soundtrack vom ersten moment auf touren. so muss das sein, um das nötige adrenalin aufzubauen. ins menü geklickt und dann geht’s an die wahl des spielmodus: der flatout-modus durchlebt ihr eine rennfahrer-karriere der ruppigen sorte. ihr werdet auf verschiedene rennturniere geschickt, bei denen ihr euch gegen zwölf statt wie früher acht konkurrenten behaupten müsst. nach erfolgreichem abschluss eines turniers werden, im gegensatz etwa zu „nfs“, lustige und kurzweilige crash-derbys oder fordernde zeitrennen freigeschaltet. wesentlich unambitionierter, aber wesentlich krawalliger geht es im carnage-modus zu. instant action versprechen dort die stunt-wettbewerbe, bei denen ihr die aus der reihe bekannten dummys in unter anderem im kegel, zielschreiben und in höhen oder weiten katapultieren könnt. in time trails gilt es, ein ziel zu erreichen, bevor eine bombe in eurem heck losgeht. diverse destruction- und deathmatch-derbys komplettieren die insgesamt 36 spassigen wettbewerben. dazu kommt noch ein partymodus, in dem ihr die dummies so richtig fliegen lassen könnt. auch wenn der fun-faktor bei den anderen varianten höher ist, so wird vor allem für speed-junkies der flatout-mod die erste anlaufstelle sein. durch das hochschrauben der gegnerzahl, die an euer blech wollen, habt ihr während der fahrt durch die diversen strecken kaum luft zum atmen. immer auf der aggressiven linie fahren, versuchen sie euch und den rest der bagage aus der bahn zu drängen oder sich mit dem intelligenten einsatz von nitro auf den vordersten platz zu boosten. die ki, die ihre sache eigentlich nicht schlecht macht, fordert so ziemlich. allerdings kasteln euch die rechnergesteuerten karren gerne mal so ein, dass es weder ein vor, noch ein zurück gibt. das war wahrscheinlich eher nicht so geplant. klar habt ihr auch eine nitro-leiste, die durch waghalsige manöver und gelungene attacken aufgefüllt wird. je nachdem, welche der fahrzeugklassen ihr ausgewählt habt, stehen euch aber auch noch andere mittel zur verfügung, um als erster über die zielline zu kommen. die off-roader sind die kompakten monster, mit denen ihr die anderen einfach aus der bahn schubst. dafür seid ihr relativ lahm unterwegs. mit den schnittigen sportwagen zeigt ihr euren konkurrenten oft das abgasrohr, werdet eurerseits aber leichter von der route gedrängt, wenn euch einer quer kommt. musclecars hingegen vereinen einigermaßen speed mit einigermaßen kraft. die steuerung ist sehr gut auf schwere eures wagens abgestimmt. die schnellen sprechen sofort auf lenkbewegungen an, die großen reagieren deutlich träger. einfühlsam (besonders in der kurven) solltet ihr also auf jeden fall sein., egal mit welchem auto-typ. dabei helfen euch die zahlreichen einstellungsmöglichkeiten, mit denen ihr euer pad oder das keyboard nach euren vorlieben belegen könnt. dabei spielt die rennklasse, die ihr in angriff nehmt, eine wichtige rolle. mit anfangs recht schwachen und dann immer ps-stärkeren boliden aus den genannten fahrzeuggattungen geht es in wäldern über stock und stein, in städtgebieten durch kanäle und siedlungen oder abgesperrten rundkursen. jede strecke ist grafisch aufwendig und programmiert worden und mit objekten bestückt, die zerstörbar oder als hindernis verwendbar sind. die zahlreichen abkürzungen und umwege helfen euch auch, schneller als der rest zu sein. aber wie gesagt: man muss nicht unbedingt schneller sein. ein kleiner rumms hier und ein bisschen bumms da – schon ist der ein oder andere rowdy kurz aus dem verkehr gezogen. dank der aufwendigen schadensmodelle sind crashes zudem ein visueller hochgenuss. alles verbeult, berstet oder fällt ab, wenns zu oft oder zu heftig rummst. erfahrt oder erschiebt ihr euch einen platz auf dem siegerpodest, gibt es belohnungen in form von preisgeldern, mit denen ihr wiederum euren fuhrpakt erweitern oder vorhandene untersätze aufmotzen könnt. die glänzenden geschosse, die umfahrbare umgebung, die schönen strecken – all das hat seinen preis. mit einem mittelmäßigen pc muss man die details schon runterschrauben, damit alles noch ruckelfrei läuft. aber immerhin: man kann es und es sieht dann eigentlich runtergedreht trotzdem noch echt gut aus. eine möglichkeit, den etwas blechern wirkenden sound der autos hochzuschrauben, gibt es jedoch nicht. mit der bereits angesprochenen rock-mukke im hintergrund, die übrigens außerhalb des spiels angehört werden kann, ist das jedoch wieder entschuldbar. warum allerdings so gar keine neuen racer oder neue strecken gegenüber der vorversion integriert wurden, ist eine berechtigte frage und macht den titel für besitzer des zweiten teils eher uninteressant, weil er für sie eigentlich nur ein grafik-update mit mehr gegnern darstellt. einen lan-modus werdert ihr vergeblich suchen. kein 1-gegen-1 im wohnzimmer. aber der inzwischen für pc kostenlose games for windows live-dienst wurde implementiert. nach einer kurzen anmeldung dürft ihr euch also in lagfreien multiplayer-rennen stürtzen. das sorgt nich nur wegen der immer neuen gegner für langzeitmotivation: über das live-feature könnt ihr euch zahlreiche achievements freischalten, die den anderen zeigen, wer hier der heißeste fahrer ist. sozusagen ...-vergleich online. zusammengefasst ist "flatout: ultimate carnage" ein vollgas-spass, der die cpu zum glühen bringt. lediglich besitzer des zweiten teils sollten sich überlegen, ob sich die anschaffung lohnt. dafür wartet der titel mit zu wenig neuerungen auf. alle anderen action-freaks werden mit dem pc-crash-konzert bestens bedient.
die seite zum spiel geht auch ab: http://www.flatoutgame.com/de/
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